Kurz nach den Sommerferien und nach dem Schulanfang sind am 27. September 2009 die Bundestagswahlen – auch hier gilt wie bei den Kommunal- und Europawahlen im Juni: Leute geht wählen!
Kurz nach den Sommerferien und nach dem Schulanfang sind am 27. September 2009 die Bundestagswahlen – auch hier gilt wie bei den Kommunal- und Europawahlen im Juni: Leute geht wählen!
Die These, dass Nichtwähler - oder besser Wahlverweigerer - die eigentlich politischen Wähler seien, war schon immer ziemlich absurd.
Denn es bleibt dabei: Durch Nichtwählen werden nicht nur extreme Parteien gestärkt, sondern auch elementare Spielregeln verletzt. Als ob die Mütter und Väter des Grundgesetzes auf den Wahlzwang nur deshalb verzichtet hätten, damit die Bürger ihrer vermeintliche Politikverdrossenheit per Wahlenthaltung Luft machen können. Die Deutschen sollten nach der Nazi-Diktatur wieder frei entscheiden können, wen sie wählen wollen.
Wer sein Kreuz auf dem Wahlzettel macht, handelt als eigentlicher Souverän im ureigensten Interesse. Je weniger Menschen wählen gehen, desto weniger Menschen bestimmen auch, wer das politische Sagen bekommt. Und da wundern sich die Leute noch, dass vielleicht jemand ans Ruder kommt, dem man es partout nicht überlassen wollte. Wem das Angebot an Politikern und Programmen nicht passt, der ist aufgefordert, konstruktive Kritik zu üben oder es selbst besser zu machen.
Das ewige Schimpfen auf die da oben und ihre Bürgerferne bringt so wenig wie die stillschweigende Totalverweigerung. Viele Nichtwähler meiden den Weg ins Wahllokal ohnehin nur aus purem Desinteresse und nicht aus aktivem Protest. Der politisch Interessierte wählt eher eine andere Partei, als sich gar nicht zu beteiligen. Mit der Nichtwahl macht man es sich zu einfach. Darum: Leute geht wählen!
07.05.2026, 15:00 Uhr Treffen der AG 60+
11.05.2026, 19:00 Uhr SPD Kreisverband LB, Vorstandssitzung
12.05.2026, 19:00 Uhr Treffen der ASF